Minimalismus in 2016 (Januar / Februar) | Wie beginne ich ein minimalistisches Leben & ist das überhaupt etwas für mich ?


Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Einsieht, dass man einfach viel zu viel Zeug besitzt. Egal ob nun Kosmetik, Küchenmaschinen, Zeitschriften oder Deko... es sammelt sich mit der Zeit viel zu viel Gerümpel an. Und obwohl ich wirklich gut im Ausmisten bin und das regelmäßig im großen Format mache - habe ich nicht das Gefühl, dass sich groß etwas verändert. Das ist wahrscheinlich auch meiner Wohnung geschuldet, die nicht all zu groß und daher immer irgendwie vollgestellt aussieht. Und das, obwohl mir das vollgestellte eigentlich nicht wirklich gefällt. Man - oder eher gesagt ich - klatsche trotzdem alles mit Deko voll. Die ist ja schließlich auch einfach sooo schön und schwups ist wieder alles viel zu voll.

Irgendwas muss sich ändern. Und das denke ich mir schon seit ca. 2 Jahren. Aber wirklich den entscheidenden Schritt dazu habe ich bisher (noch) nicht gewagt, da ich nicht wusste, wie ich das Ganze am besten umsetzen soll. Einfach ausmisten (wie ich es sonst immer mache) funktioniert hier einfach nicht mehr. Denn trotz meinem Frühjahrsputz im Januar (bei dem ich wirklich rigoros aussortiert habe) ist immer noch so unfassbar viel Zeug in meiner Wohnung. Also habe ich mal ein bisschen recherchiert, wie ich am besten vorwärts komme und was ich tun kann.

Und dann bin ich auf den Blog Mini.Me gestoßen, welcher sich um das Thema Minimalismus & Lifestyle dreht. Und hier habe ich meinen ausschlaggebenden Punkt gefunden und wusste wie ich starten muss. Dort findet ihr für jeden Monat im Jahr 2016 eine kleine Aufgabenliste die erledigt werden sollte. Die Aufgaben werden Monat für Monat freigeschaltet.

Die große Frage ist jetzt einfach, ob Minimalismus überhaupt etwas für mich ist. Im Großen und Ganzen kann ich sagen - nein! Familie & Freunde würden jetzt wahrscheinlich herzhaft lachen, wenn ich offiziell verkünden würde - Ich lebe jetzt minimalistisch. Das passt einfach nicht zu mir. Dennoch möchte ich versuchen den Minimalismus für meine Bedürfnisse an zu passen. Jeder hat ein anderes Verständnis von Minimalismus und letzten Endes muss man ja auch mit sich selbst und seiner Lebensweise zufrieden sein! Für meine Bedürfnisse sieht Minimalismus also ganz anders aus als für andere Leute oder irgendwelche Minimalismus-Ratgeber die gerne mal eine bestimmte Zahl für gewisse Dinge/Produkte vorgeben, damit man von Minimalismus sprechen kann. So lange ich das Gefühl habe, dass ich viel weniger Dinge/Produkte besitze/verwende als früher, spreche ich für mich persönlich als Minimalismus.

Alle 2 Monate, möchte ich ein Blogpost mit einem Update der Aufgabenliste posten und euch zeigen, wie die Aufgaben bei mir geklappt haben und wie ich diese für mich persönlich umgesetzt habe und vorallem auch, welche Dinge/Produkte ich aussortiert habe.


Die To Do Liste mit allen Aufgaben für das Jahr 2016 findet ihr HIER

im Januar 2016

Aufgabe: Alle Zeitschriften und Zeitungen aussortieren, die man nicht mehr liest oder nicht mehr benötigt.
Optional: Dieses Ausmisten kann auch auf DVDs, CDs und Bücher ausgeweitet werden 

Meine Umsetzung: Da ich grundsätzlich Zeitschriften immer aussortiere die ich bereits gelesen und durchforstet habe, hat sich hier bei mir nichts angehäuft. Ich habe die optionale Variante also "auch" durchgeführt - und da kam so einiges zusammen, was ausgezogen ist. Die meisten Sachen habe ich verkauft und den Rest verschenkt und gespendet. CDs habe ich nicht aussortieren können, denn da besitze ich nur sehr wenige, die alle behalten werden.



im Februar 2016

Aufgabe: Gestalte das Badezimmer minimalistischer, ordentlicher, praktischer und aufgeräumter
To do: Alles (!) auf einen Tisch räumen und in 3 Kategorien aufteilen: 1. das brauche ich, 2. Unregelmäßige Benutzung, 3. Im letzten Monat nicht benutzt. Kategorie 1 darf zurück ins Bad, Kategorie 2 wird aussortiert, Kategorie 3 verschenken oder wegwerfen

Meine Umsetzung: Ende 2015 habe ich erst meinen Badschrank ausgemistet. Unglaublich was sich seit dem schon wieder alles angesammelt hat. Das ist doch wirklich zum Haareraufen! Ich konnte auch jetzt wieder ordentlich ausmisten und habe einiges gefunden was verschenkt oder weggeworfen werden kann.



So, das war nun also mein Startpost für die neue Minimalismus Reihe. Ich bin schon sehr gespannt, in wie weit ich das alles umsetzen kann und wie es wohl ist, wenn ich Ende des Jahres zurück blicke auf das, was ich geschafft habe. Ich bin top motiviert, diese Reihe bis Ende des Jahres durch zu ziehen und hoffe, dass ich auch im Laufe des Jahres noch so viel aussortieren und weg werfen kann.


Übrigens! Es ist noch nicht zu spät um selbst mit diesem Projekt zu beginnen, wenn ihr Lust dazu habt. Holt einfach die Monate Januar & Februar nach und startet im März so richtig durch!




Was haltet ihr von diesem Projekt ?
Wie würdet ihr Minimalismus interpretieren ?



Kommentare on "Minimalismus in 2016 (Januar / Februar) | Wie beginne ich ein minimalistisches Leben & ist das überhaupt etwas für mich ? "
  1. Ich freu mich ganz riesig, dass du diesesn Projekt mit machen willst. Ich liebe Posts dieser Art von dir und bin auch immer ganz gespannt auf deine 101 Dinge Liste. Du bist so eine tolle Inspiration wenns um solche Dinge wie Organisieren geht. Das sind mit unter die liebsten Posts für mich.

    Ich freu mich schon auf das nächste Update.
    Wünsche dir einen wunderbaren Tag.

    Liebst Emily

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    1. Hey Emily,

      aaw du bist so süß! Ich danke dir ganz herzlich ♥ !!
      Deine lieben Worte freuen mich wirklich sehr und ich finds super, dass du dich über die neue Minimalismus Reihe freust!

      Liebe Grüße, Ella

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  2. Hey liebe Ella, das scheint ein ganz tolles Projekt zu sein. Oh, ja ich versuche auch mehr auszumisten und nicht mehr so viel nachzukaufen, ist schwierig aber klappt meistens. Ich bin schon gespannt auf deine nächsten Beiträge und wünsche dir ganz viel Erfolg.

    Ganz lieber Gruß ♥

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    1. Hi Mel,

      vielen lieben Dank! Freut mich, dass dir das Projekt gefällt und du dich schon auf die weiteren Posts freust.

      Liebe Grüße, Ella

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  3. Hallo Ella!

    Wirklich super interessanter Beitrag!
    Ich hab vor kurzen auch einen Teil meiner Kleidung assortiert und diese Woche wollte ich den ganzen Kleiderschrank nochmal durchgucken, ordentlich sauber machen und aussortieren.
    Danach folgt der Schreibtisch und all die Zeitschriften und Bücher daneben!

    An manchen Tagen fällt mit das aussortieren so schwer. Mit manchen Stücken verbindet einen noch was oder ich denke mit.. ach könntest du ja nochmal gebrauchen.
    In meinem Kopf muss sich imemr erst ein Schalter regen der sagt: komm scheiß egal heute wird aussortiert :D

    Ist gar nciht so leicht :D

    Bin schon wirklich gespannt auf die weiteren Monatsaufgaben

    Vielleicht mache ich bei der ein oder anderen auch mal mit :)

    LG Alex

    Justaelex.blogspot.de

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    1. Hi Alex,

      ja das kenne ich. Ich bin zwar gut im ausmisten, aber wahrscheinlich nur deshalb, weil ich nur dann ausmiste, wenn ich wirklich Bock dazu habe. Und dann fällt es mir auch super leicht.

      Freut mich, dass du dich auf die nächsten Posts freust.
      Und wenn es dich anspricht, dann mach die ein oder andere Aufgabe ruhig mit. Das fände ich super!

      Liebe Grüße, Ella

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  4. Ich beschäftige mich auch schon länger mit dem Thema Minimalismus und genauso wie du sortiere ich immer im Januar aus. Aber das geht immer nicht ganz so schnell über die Bühne, daher schreibe ich mir eine Liste mit den Räumen und Plätzen, wo ich wieder aussortieren muss und es nicht im Januar geschafft habe. Diese Liste muss bis Ende des Jahres abgehackt worden sein und dann startet sie wieder von vorne. Aber das kanns doch nicht gewesen sein, oder? Deswegen probiere ich auch weniger zu kaufen, damit ich am Anfang des Jahres nicht wieder eine super lange Liste habe, die bis Dezember abgearbeitet werden muss (man muss auch noch den super langwierigen Verkauf von Dingen dazurechnen). Es muss sich wirklich was ändern und das größte Probleme sehe ich dabei an meinem Konsum von Dingen.

    Ich finde das neue Lied von Silbermond dazu sehr passend :D

    Liebste Grüße,
    www.lyvzblog.blogspot.de

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    1. Hi,

      deine Vorgehensweise klingt super. Sehr vorbildlich. Wenn man sich kleine Etappen Ziele vornimmt, dann kann auch immer etwas mehr Zeit ins Aussortieren stecken und so bessere Entscheidungen treffen.

      Ich persönlich bin eher der Typ der etwas ratz fatz entscheidet und daher geht das bei mir immer recht schnell und ich kann mich gleich ganze Räume für einen Tag einplanen. Aber Wohnungsübergreifend wäre mir auf einmal auch too much :)

      Dinge zu verkaufen ist teilweise echt heavy. Ich versuche zB vieles auf einmal bei ReBuy an den "Mann" zu bringen, sodass ich nicht so viele Einzelverkäufe via eBay oder der gleichen habe. Das ist mir persönlich viel zu zeitaufwendig und dafür habe ich keinen Nerv. Nur bei spezielleren und hochwertigeren Dinge greife ich auf eBay zurück. Bei dem Rest bin ich erbarmungslos und verschenke es oder schmeiße es dann einfach weg. Bringt ja auch nichts, wenn man etwas aussortiertes dann trotzdem noch ewig in der Wohnung rum liegen hat.

      Mir geht es genauso wie dir... es ist der Konsum. Und als Blogger finde ich, hat man es nochmals etwas schwerer ;)

      Aber wenn man gewillt ist etwas zu verändern, dann klappt das auch! Mit Sicherheit.

      Liebe Grüße, Ella

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  5. Antworten
    1. Hey Lu,

      freut mich, wenns dir gefällt!

      Liebe Grüße, Ella

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  6. Ich bin auch dabei auszumisten :) Tut gut!

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    1. Hey Sarah,

      absolut. Ausmisten ist toll.
      Aber ich versuche nicht nur aus zu misten, sondern grundsätzlich alles ein wenig um zu stellen, was das Konsumverhalten und und und angeht.

      Liebe Grüße, Ella

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  7. Sehr, sehr, sehr interessanter Post! Viele der Bücher kenne ich ebenfalls, würde sie aber nie weggeben können und auch nicht will :D
    Liebe Grüße Nathalie ♥
    http://passionineverything.blogspot.co.at

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  8. Super toller Post meine liebe Ella!! Du motivierst mich wieder dazu bei uns auch mehr auszumisten und endlich mal etwas Platz zu schaffen ♥ Immerhin kann man auch soviel ungenutzte Sachen wieder verkaufen! ich hab zwar nicht soooviele Bücher wie du *hust hust* aber dafür umso mehr anderen Kleinkram den eigentlich niemand braucht :'D
    Danke für die tolle Inspiration meine Liebe! :*
    Ich wünsch dir noch ein schönes Wochenende, genieß es!! ♥

    Deine Duni

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  9. Hallo Ella,

    erfrischend und auch etwas befreidend, oder? Ich betreibe das auch schon seit einigen Monaten, dass ich in regelmäßigen Abständen ALLES aussortiere und verschenke/wegwerfe/verkaufe was ich nicht mehr brauche. Wobei ich vieles verschenke (Alte Kleider und gerade auch CDs/Bücher/DVDs usw.). Bei den Beauty Produkten bin ich etwas strenger mit mir da ich wirklich nur dann was kaufe, was ich brauche. Und ich somit meist nur 1 Produkt in Benutzung habe und 1 in Reserve (außer Duschgele, die baue ich noch ab gerade...)

    Ich wünsch dir weiterhin viel Erfolg bei dem Projekt! :)

    Liebe Grüße,
    Vanessa

    www.vanessainthesky.de

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  10. Finde ich ein richtig interessantes Projekt. Ich zähl vermutlich auch zu den Leuten, die noch viel zu viel Zeugs haben. Das ist mir eigentlich erst beim Lesen aufgefallen. Vor allem Papierkram häuft sich gerne und viel an.

    Ich finde deine Auffassung von Minimalismus schon ganz gut - solange man das Gefühl hat, dass es weniger geworden ist, reicht das. Man sollte das ganze nicht zu verallgemeinern.

    Ich werd meinen restlichen Sonntag jetzt mal damit verbringen, ein wenig auszumisten.

    Alles Liebe, Jacky N.
    vapausblog.wordpress.com

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